Jungen Menschen Chancen geben

Auszeichnungen

2008 wurde das Freizeit- und Kulturprojekt „KünstlerKinder/KünstlerJugend“ von Projektleiter Mag. Florian Schieferer ausgezeichnet. Der Verein „Jugendland“ leistet damit im Sinne Arthur Haidls eine Jugendarbeit, die Kultur, Bildung und Kreativität für junge Menschen aus Innsbruck vereint und dadurch auch Stadt und Land zum Ansehen gereicht.

Zum fünften Mal verlieh die Stadt Innsbruck den Arthur-Haidl-Preis. Im würdigen Ambiente des Bürgersaals im Historischen Rathaus überreichte Bürgermeisterin Hilde Zach den mit 9.000 € am höchsten dotierten Förderpreis an den Verein „Jugendland“ für das Projekt „KünstlerKinder/KünstlerJugend“. Beim Festakt war auch die Stifterin des Preises, Dr. Roswitha Stiegner, anwesend.

Um den Arthur-Haidl-Preis können sich engagierte, junge Personen und Vereine, die in den Bereichen Kultur, Jugend, Traditionspflege, Bildung oder Geisteswissenschaften Initiativen gesetzt haben, bewerben. Mit allen Projekten muss für das Wohl und Ansehen der Stadt Innsbruck ein außerordentlicher Beitrag geleistet werden.

Dr. Roswitha Stiegner, Tochter des 1979 verstorbenen Innsbrucker Vizebürgermeisters und Landesjugendreferenten Reg.-Rat Arthur Haidl, ermöglichte durch die Schenkung von 250.000 €, diesen Preis. Die Zinsen der Schenkung fließen in diesen Preis, der einmal jährlich ausgeschrieben wird. Die Veranlagungsform garantiert eine gleich bleibende Höhe des Gesamtpreises (9000 €) bis Oktober 2013.

Erster Preisträger 2004 war der junge Innsbrucker Literat Mag. Thomas Schafferer. 2005 ging der Preis an Roland Mauermair, 2006 an Florian Hackspiel und 2007 an Stefan Alois Schwarzenberger. „Regierungsrat Arthur Haidl lebt in diesem Preis weiter“, so Bürgermeisterin Hilde Zach, die Stifterin Dr. Roswitha Stiegner ihren Dank aussprach.

Das Projekt „Jugendland-KünstlerKinder/KünstlerJugend“ ermöglicht es Kindern und Jugendlichen auf eine niederschwellige Art, mit KünsterInnen in die verschiedenen Facetten der Kunst einzutauchen. „Es geht um eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jugendliche vor einem künstlerischen Hintergrund“, umschrieb Mag. Schieferer das Projekt. Rund 200 Kinder und Jugendliche nehmen die Angebote pro Woche wahr. Während des Festaktes gaben eine Trommlergruppe, die Capoeria-Bewegungsgruppe und die Theatergruppe „Life On Stage“ einen eindrucksvollen Einblick in die verschiedenen Gruppen, Workshops und Events.

„In die Jugend, in deren Ausbildung und Lebensqualität sinnvoll zu investieren, macht sich bezahlt und lässt auch unsere Wertschätzung ihr gegenüber erkennen. Die Jugend ist schließlich unsere Zukunft“, so Bürgermeisterin Hilde Zach. Stifterin Dr. Roswitha Stiegner lobte das kulturelle und kreative Verständnis, gepaart mit pädagogischer Geschicklichkeit und sozialem Engagement, das hier in die Realität umgesetzt wird. „Wir sind stolz, dass wir einen Beitrag zur Kinder- und Jugendfreundlichkeit der Stadt Innsbruck leisten dürfen,“ so Jugendland-Geschäftsführer Dr. Reinhard Halder abschließend.

Reg.-Rat Arthur Haidl war von 1956 bis 1959 Gemeinderat, von 1959 bis 1971 amtsführender Stadtrat und von 1971 bis 1977 Vizebürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck. In seiner Funktion als Landesjugendreferent war ihm die Schaffung von jugendgerechten Einrichtungen ein besonderes Anliegen. Die Arthur-Haidl-Promenade (am orografisch linken Innufer von der Universitätsbrücke bis zur Innbrücke) erinnert u.a. an ihn.

Die Jury, die Bürgermeisterin Hilde Zach bei der Vorberatung für die Vergabe unterstützt hat, setzte sich aus dem Rektor der Leopold-Franzens-Universität, Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, Magistratsdirektor Dr. Franz Hetzenauer und der Leiterin des Kulturamtes und jetzigen Abteilungsleiterin Mag. Birgit Neu zusammen.

https://www.innsbruck.gv.at/page.cfm?vpath=bildung–kultur/preise–stipendien/arthur-haidl-preis

http://www.oe-journal.at/index_up.htm?http://www.oe-journal.at/Aktuelles/!2008/1208/W3/51612preisIbk.htm